Die U16 der SPG Natschbach-Loipersbach-Ternitz durfte am Mittwochabend auf der Sportanlage Loipersbach den nächsten Heimsieg feiern. Gegen die SPG Kirchberg am Wechsel setzte sich die Mannschaft in der 10. Runde des U16-Unterplayoffs mit 2:1 durch und bestätigte damit einmal mehr ihre starke Form in dieser Saison.

Die Spielgemeinschaft besteht aus dem USV Natschbach-Loipersbach, dem SC Eurotor Neunkirchen und dem ASK Ternitz. Diesmal gab es für die Spieler aus Neunkirchen keine Spielfreigabe, dennoch waren die Jungs vor Ort mit dabei. Im Sandoval feuerten sie ihre Mannschaft lautstark an und zeigten damit, dass der Zusammenhalt innerhalb der SPG auch abseits des Spielfelds groß ist.

Sportlich war die Ausgangslage besonders erfreulich: Bereits im letzten Match gegen Felixdorf hatte die U16 SPG den Meistertitel fixiert. Gegen Kirchberg ging es daher darum, diesen Titel mit einer weiteren guten Leistung zu bestätigen und allen Spielern noch einmal wertvolle Einsatzminuten zu ermöglichen.

Das Trainerteam Jürgen Mosbacher und David Polleres wechselte im Laufe der Partie bewusst häufig, um allen Spielern ausreichend Spielzeit zu geben. Bereits nach 29 Minuten kamen Yusuf Numan Oylum, Elias Raninger und Simon Prüller in die Begegnung. Die Mannschaft blieb trotz der Umstellungen stabil und zeigte von Beginn an eine engagierte Leistung.

Vor rund 60 Zuschauern entwickelte sich eine umkämpfte Partie. In der 36. Minute belohnte sich die SPG für ihren Einsatz: Mark Merkulov traf zur 1:0-Führung und sorgte damit für den Pausenstand. Kirchberg reagierte zur Halbzeit mit mehreren Wechseln, doch die Heimelf blieb konzentriert und verteidigte den knappen Vorsprung.

Nach der Pause wurde die Begegnung intensiver. Enes Kolenko sah in der 47. Minute wegen unsportlichen Verhaltens die Blaue Karte, zehn Minuten später musste auch Kirchbergs Philipp Sinabel nach einem Foulspiel kurzzeitig vom Feld. In der 70. Minute folgte dann der nächste Höhepunkt aus Sicht der Gastgeber: Niklas Rath nahm sich einen Freistoß und ließ dem Torwart keine Chance – 2:0 für die SPG Natschbach-Loipersbach-Ternitz.

Damit schien die Partie auf einem guten Weg, doch Kirchberg gab nicht auf. Nach einer Blauen Karte gegen Simon Reichhart in der 81. Minute wurde es in der Schlussphase noch einmal spannend. In der 87. Minute verkürzte Benjamin Karl Posch auf 2:1 und sorgte für eine nervöse Endphase. Die SPG brachte den Vorsprung aber über die Zeit und durfte am Ende über einen weiteren Sieg jubeln.

Für die SPG Natschbach-Loipersbach-Ternitz standen Raul Pratesi, Simon Reichhart, Niklas Rath, Simon Petz, Marco Reinfrank, Alexander Luff, Lukas Haider, Lukas Platzer, Kilian Schitkowitz, Mark Merkulov, Eray Coruk, Yusuf Numan Oylum, Elias Raninger, Simon Prüller und Markus Schreiböck im Kader. Betreut wurde die Mannschaft vom Trainerteam Jürgen Mosbacher und David Polleres.

Mit dem 2:1-Heimsieg bleibt die U16 SPG weiterhin ungeschlagen an der Tabellenspitze. Nach sieben Spielen hält die Mannschaft bei sechs Siegen und einem Unentschieden. Mit 19 Punkten liegt die SPG fünf Punkte vor Pfaffstätten, das bereits ein Spiel mehr absolviert hat. Auch das Torverhältnis von 38:18 unterstreicht die starke Saison.

Tabelle F-JHG Süd U16 UPO
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PlatzMannschaftSpieleSiegeRemisNiederlagenToreDifferenzPunkte
1SPG Natschbach-Loipersbach761038:18+2019
2Pfaffstätten842233:19+1414
3Bad Erlach740320:19+112
4Felixdorf820620:40-206
5SPG Kirchberg am Wechsel811610:25-154

Am Samstag wartet zum Abschluss noch das letzte Saisonspiel gegen Bad Erlach. Für viele Spieler der SPG wird es zugleich das letzte Jugendspiel sein, ehe fußballerisch ein neuer Abschnitt im Erwachsenenfußball beginnt. Umso größer ist die Motivation, diese erfolgreiche gemeinsame Zeit mit einer starken Leistung abzuschließen, ungeschlagen zu bleiben und die Tabellenführung noch einmal weiter auszubauen.

Der Erfolg gegen Kirchberg war damit nicht nur ein weiterer Heimsieg, sondern auch ein schönes Zeichen für den Zusammenhalt innerhalb der gesamten SPG. Die Mannschaft zeigte trotz vieler Wechsel eine geschlossene Leistung, während die Neunkirchner Spieler von außen lautstark unterstützten. Genau dieser Teamgeist macht diesen Meistertitel besonders wertvoll.